Mojo – Pure MOJO!

Es gibt wohl kaum einen Spieleentwickler weltweit, der seit den 90ern als Synonym für den Gattungsbegriff Adventures steht, wie LucasArts. Zu schade, dass dieses Studio inzwischen ausschließlich davon lebt, das Star Wars Universum zu „versoften“. Ja, es ist ein Wortspiel. Ja, es ist offensichtlich. So what?

Es gibt wohl kaum einen Spieleentwickler weltweit, der seit den 90ern als Synonym für den Gattungsbegriff Adventures steht, wie LucasArts. Zu schade, dass dieses Studio inzwischen ausschließlich davon lebt, das Star Wars Universum zu „versoften“. Ja, es ist ein Wortspiel. Ja, es ist offensichtlich. So what?

Egal! „Monkey Island„, „Maniac Mansion„, „Sam and Max“ und „The Dig“ sind nur einige Titel, die damals die Gattung der Adventures nachhaltig prägten und and denen sich auch heute noch Adventures messen lassen müssen. Alleine schon, wenn die Titel erwähnt werden überkommt mich die Lust, die alten Gurken wieder zu installieren und zu spielen.

Wie ich darauf komme? Ganz einfach – gerade eben habe ich ein kleines Forum entdeckt, in dem ein liebenswerter Mensch mit Spitznamen „Laserschwert“ die alten Box-Arts eben jener Meisterwerke eingescannt, aufwändig bearbeitet und als 60×80 Poster zur Verfügung gestellt hat. Hochauflösend, damit es als Posterdruck tatsächlich gut aussieht. Beispiele gefällig? Bitte schön:

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Diese – und noch einige mehr, findet ihr in den Mojo-Forums in diesem Thread! Posterjack, ich komme!

Und die Sau wird weiter getrieben…

War ja nicht weiter überraschend. In trauter Einhelligkeit fordern Politiker von SPD und Grüne schärfere Waffengesetze, während die Christdemokraten und -sozialen ein Verbot der so genannten „Killerspiele“ fordern. Nichts neues also…

War ja nicht weiter überraschend. In trauter Einhelligkeit fordern Politiker von SPD und Grüne schärfere Waffengesetze, während die Christdemokraten und -sozialen ein Verbot der so genannten „Killerspiele“ fordern. Nichts Neues also…

An dieser Stelle will ich mich auch gar nicht darüber aufregen. Was ich von der Killerspiel-Debatte halte, habe ich an anderer Stelle schon ausgeführt. Meine Meinung hat sich in der ganzen Zeit ebensowenig geändert, wie die Forderungen der CDU oder CSU.

Was ich zur Zeit fassungslos beobachte, ist die mediale Sau, die wieder einmal durchs Dorf getrieben wird und dem Amoklauf wieder einmal mehr Aufmerksamkeit verleiht, als gut ist. Ja! Freie Berichterstattung ist wichtig. Ja! Die Freiheit der Presse gilt es unter allen Umständen zu schützen. Aber ich frage mich: Ist es wirklich notwendig diese Tragödie in allen kleinen, tragischen, schmutzigen, und unwesentlichen Details breit zu treten? Heißt Freiheit der Presse, dass sie alles machen darf, was sie machen kann? Wäre es nicht nobler und letztlich fairer – allen Beteiligten gegenüber – würde man sich in Zurückhaltung üben? Wer genau hat denn etwas von der Information über Alter, Namen und der Familie des Täters? Was bringt die Spekulation über Motive, wenn sie denn eh nur darin mündet, dass einzelne Wichtigtuer laut völlig unnütze Forderungen stellen. Im Endeffekt produziert es nur den (heutzutage virtuellen) Lynchmob, der, angeführt von den Medien, die Familie des Täters zu Flucht treibt. Zum untertauchen, als wären Sie die Verbrecher. Welchen Informationsgehalt hat, was (angebliche) Freunde und Bekannte über jemanden berichten, den sie kaum kannten?

Und muss man wirklich ein Video veröffentlichen, das zeigt, wie der Amokläufer, ein 17-Jähriger Junge, sich selbst richtet? Ist das noch Information? Oder ist es nicht eher die Befriedigung der eigenen Blutgier und Sensationslust? Das, mehr als alles andere, verursacht bei mir die Fassungslosigkeit. Das die eigentlichen Opfer entsprechend nur als Zahl in einer Statistik auftauchen und am Rande erwähnt werden, passt da wunderbar ins Bild. Da hilft auch kein Hinweis Pressekodex. Denn der lässt sich nicht selektiv auslegen und bezieht sowohl auf Opfer als auch Täter.

Was die Medien mit ihrer „Berichterstattung“ anrichten, nehmen sie billigend in Kauf: Sie erheben einen Massenmörder zum Superstar.  Andererseits heucheln sie dann aber Empörung, wenn er denn tatsächlich entsprechend gefeiert wird. Das sie damit auch Trittbrettfahrer motivieren, die, wie in Freiburg und Heilbronn geschehen, eine Scheibe vom „Ruhm“ für sich abhaben wollen, will ich gar nicht weiter ausführen.

Zuletzt wird es wieder so laufen: Die Aufregung um Winnenden wird abebben. Das Interesse seitens Politik, Medien und Konsumenten wird sich erschöpfen, sobald alles, aber auch wirklich alles, zum Thema gesagt wurde. Dieses Mal inklusive des „Live-Videos“ der letzten Minuten von Tim K., welches in den Medien wieder und wieder kolportiert wurde. Letztlich wird Winnenden in einem Atemzug mit Littleton, Erfurt, Emsdetten und allen anderen „Amok-Orten“ genannt. Die Geschichte selbst aber, die ist dann „durch“ und weicht der Nächsten.

Beate Merk, Bayerns Justizministerin, fragt sich, wofür „wir diesen menschenverachtenden Schund“ brauchen und meint Videospiele. Ich  stelle mir dieselbe Frage – allerdings in Bezug auf die Berichterstattung.

Virginia Tech

Ein noch unbekannter Täter betrat Berichten zufolge am Montag das Gelände der Virginia Tech University in Blacksburg und schoß mit seiner Waffe wahllos um sich. Insgesamt tötete der Amokläufer 31 Studenten und verletzte 29 weitere….

Ein noch unbekannter Täter betrat Berichten zufolge am Montag das Gelände der Virginia Tech University in Blacksburg und schoß mit seiner Waffe wahllos um sich. Insgesamt tötete der Amokläufer 31 Studenten und verletzte 29 weitere.

Über die Hintergründe der Tat ist bislang nichts bekannt. Die Identität des Täters wurde noch nicht bekannt gegeben. Dennoch darf man davon ausgehen, dass wohl bald die üblichen Verdächtigen die Tat missbrauchen werden, um sich medienwirksam in Szene zu setzen. Die ersten Wahlkämpfer der USA haben bereits reagiert.

Ich kann nur hoffen, dass die Debatte sachlich geführt wird. Mein Mitgefühl gilt den Opfern dieses Wahnsinns und ihren Angehörigen.

Update
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt: Herr Pfeiffer? Sie wollten etwas zum Thema sagen?

Update 2
Scheint, dass sich die Hoffnung auf eine sachliche Berichterstattung erfüllt. Siehe zeit.de, spiegel online.

Ich bin Gamer!

Ich erzählte die unbekannte Geschichte des Barden, des Schicksalritters und des Glaubensdiebs. Die Welten der alten Schriftrollen sind meine Heimat. Ich bowlte mit Trollen auf der Suche nach dem Glanzteich….

Ich entkam einer Flut im Abwasserkanal, nur um von einem Autoreifen zermatscht zu werden.

Ich erzählte die unbekannte Geschichte des Barden, des Schicksalritters und des Glaubensdiebs. Die Welten der alten Schriftrollen sind meine Heimat. Ich bowlte mit Trollen auf der Suche nach dem Glanzteich. Ich war der Held von Krynn und der vergessenen Welten. Als Meister des Quack-Fu rettete ich die Erde vor den dunklen Overlords. An der Seite von Squall, red seven und dem Blumenmädchen begann ich meine Abenteuer in fernen Welten.

Unzählige Male umrundete ich in einem Ferrari – mit ner Blondine im Arm – Hawaii und gewann die Pole Position in Hockenheim, Monaco und Indianapolis. Ich meisterte die Winter-, die Sommer- und die Weltspiele.

Ich focht in allen Tiberium-Kriegen und habe Omaha-Beach dutzendfach gestürmt. Ich entschied Luftschlachten über Wake Island, kämpfte in Midway und jagte U-Boote rund um den Globus. Ich watete knietief in Leichen der Ketzer und erduldete das Beben vier Mal.

Ich bereiste Britannia und Midgard, herrschte über einen Planeten, und segelte über die sieben Meere.

Und obwohl dies alles in meiner Fantasie geschah – am Computer, der Videospielkonsole – muss ich mir anhören, ich sei ein Killer. Von Menschen die es nicht verstehen und nicht verstehen wollen.

Ihr könnt versuchen mich am Spielen zu hindern. Aber ihr werdet scheitern!]]>

Ich entkam einer Flut im Abwasserkanal, nur um von einem Autoreifen zermatscht zu werden.

Ich erzählte die unbekannte Geschichte des Barden, des Schicksalritters und des Glaubensdiebs. Die Welten der alten Schriftrollen sind meine Heimat. Ich bowlte mit Trollen auf der Suche nach dem Glanzteich. Ich war der Held von Krynn und der vergessenen Welten. Als Meister des Quack-Fu rettete ich die Erde vor den dunklen Overlords. An der Seite von Squall, red seven und dem Blumenmädchen begann ich meine Abenteuer in fernen Welten.

Unzählige Male umrundete ich in einem Ferrari – mit ner Blondine im Arm – Hawaii und gewann die Pole Position in Hockenheim, Monaco und Indianapolis. Ich meisterte die Winter-, die Sommer- und die Weltspiele.

Ich focht in allen Tiberium-Kriegen und habe Omaha-Beach dutzendfach gestürmt. Ich entschied Luftschlachten über Wake Island, kämpfte in Midway und jagte U-Boote rund um den Globus. Ich watete knietief in Leichen der Ketzer und erduldete das Beben vier Mal.

Ich bereiste Britannia und Midgard, herrschte über einen Planeten, und segelte über die sieben Meere.

Und obwohl dies alles in meiner Fantasie geschah – am Computer, der Videospielkonsole – muss ich mir anhören, ich sei ein Killer. Von Menschen die es nicht verstehen und nicht verstehen wollen.

Die Zukunft der Spiele – im Jahr 2000

Die Zukunft der Spiele – im Jahr 2000. Ich habe keine Ahnung wo der Artikel herkommt oder wann er veröffentlicht wurde …

Ich habe keine Ahnung wo der Artikel herkommt oder wann er veröffentlicht wurde – ich tippe auf späte 80er/frühe 90er Jahre.
Der Artikel bezieht sich darauf, wie die Spiele um das Jahr 2000 aussehen werden – und ist in der Vorhersage erstaunlich genau. Aber seht selbst:


Gefunden habe ich das Bild bei Data Realms Devlog. Viel Spaß beim lesen und schönes Wochenende.

WoW verfilmt – die Zweite

Das ging relativ fix. Entweder das ganze war sowieso nur eine Nullnummer, oder Blizzards Markenanwälte haben zugeschlagen.

a6e4

Das ging relativ fix. Entweder das ganze war sowieso nur eine Nullnummer, oder Blizzards Markenanwälte haben zugeschlagen.

Wie auch immer, der Link zur „WoW Verfilmung“ – nämlich www.whoresofwarcraft.com – funktioniert nicht mehr.

Damit man sich dennoch vorstellen kann, um was es geht, habe ich das Bild oben im Netz aufgestöbert. Wohl das Teaserplakat der „Verfilmung“…

eines Pornos, um genau zu sein. ;)

Schönes Wochenende…

Update: Anscheinend beides… das ganze heißt jetzt *trommelwirbel* „Whorecraft“. Was natürlich ein vollständig anderer Titel ist und überhaupt keinen Bezug zu „Warcraft“ hat. Niemals nicht… auf keinen Fall… neeeiin…